Der richtige Brief-Adressat

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Beitrag des Users FoX1337

Wenn man einen Brief schreibt sollte der auf jeden Fall auch in die richtigen Hände gelangen. Was heißt denn eigentlich c/o oder z.Hd.? Je genauer man definiert, wer den Brief in die Hände bekommen soll, desto sicherer. Wie das am besten funktioniert, findest du hier.

c/o

c/o kommt auf dem Englischen und ist eine Abkürzung für den Ausdruck ‚care of‘. Dieses Kürzel wird benutzt, wenn jemand vorrübergehend keinen eigenen Wohnsitz hat, oder aber wenn ein anderer Name an der Türklingel steht. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn jemand zur Untermiete wohnt. Trotzdem möchte man aber ja sichergehen, dass der Empfänger weiß, für wen der Brief gedacht ist.

z.Hd.

Diese Abkürzung heißt eigentlich „zu Händen“ von, und wird oft direkt unter dem Namen des Adressaten verwendet. Schreibt man also an eine Firma oder an einen Verein kommt zuerst der Name des Unternehmens, und darunter der Name der zuständigen Person. Das ist besonders praktisch um eine rasche Zuordnung zu gewährleisten. Nach der neuen DIN 5008 reicht es aus, den Namen ohne die Abkürzung „z.Hd.“ zu verwenden.

Für Firmenadressen

Wenn ihr ein Schreiben an ein Unternehmen senden wollt, könnt ihr dies entweder über c/o oder aber z.Hd. adressieren.

Max Mustermann
c/o Firma xy
Musterstraße 7
63879 Musterhausen

Oder:

Firma XY
z.Hd. Max Mustermann
Musterstraße 7
63879 Musterhausen

So öffnet niemand den Brief, der nicht bestimmt ist ihn zu lesen, und Max Mustermann bekommt den Brief sofort zugestellt.

Bei Untermietern

Sollte euer Bekannter gerade bei jemandem zur Untermiete wohnen, darf er nicht immer seinen Namen an die Klingel vermerken. Um trotzdem den richtigen Empfänger zu vermerken, könnt ihr schreiben:

Max Untermieter
c/o Alex Hauptmieter
Wohnstraße 2
38763 Wohnhausen

Oder:

Alex Hauptmieter
z.Hd. Max Untermieter
Wohnstraße 2
38763 Wohnhausen

Beim Zustellen weiß der Postbote also, in welchen Briefkasten er den Brief schmeißen muss. Durch den Zusatz weiß auch der Hauptmieter, dass der Brief nicht für ihn bestimmt ist.

Persönliche Zustellung

Ist es eine sehr persönliche Angelegenheit, sollte man außerdem unter dem Namen des Empfängers den Zusatz ‚persönlich‘ vermerken. Über die Abkürzung ‚o.V.i.A.‘ (oder Vertretung im Amt) stellt man sicher, dass der Brief von dem Vertreter bearbeitet wird, sollte der tatsächliche Empfänger länger nicht erreichbar sein.